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	<title>Blogressiv &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>ein Blog auf Taglinesuche</description>
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		<title>Leibesvisitation gegen Schummler?</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2007/01/26/leibesvisitation-gegen-schummler/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 09:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[	Heise berichtet von winzigen kabellosen Ohrh&#246;rern, die in China mittlerweile zum Schummeln in Pr&#252;fungen verwendet werden. Das Interesse, Betr&#252;gereien zu verhindern, ist nat&#252;rlich berechtigt und ganz abgesehen davon halte ich das Gesch&#228;ft von Firmen, die ihre Diente am anderen Ende der Leitung anbieten, f&#252;r verwerflich.
	Aber was tun? Leibesvisitationen der Pr&#252;flinge? Dann kommt bestimmt bald jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heise <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/84293/">berichtet</a> von winzigen kabellosen Ohrh&#246;rern, die in China mittlerweile zum Schummeln in Pr&#252;fungen verwendet werden. Das Interesse, Betr&#252;gereien zu verhindern, ist nat&#252;rlich berechtigt und ganz abgesehen davon halte ich das Gesch&#228;ft von Firmen, die ihre Diente am anderen Ende der Leitung anbieten, f&#252;r verwerflich.</p>
	<p>Aber was tun? Leibesvisitationen der Pr&#252;flinge? Dann kommt bestimmt bald jemand auf die Idee, sich den Schallgeber hinter dem Ohr einpflanzen zu lassen. St&#246;rsender? Wo sind die Grenzen eines solchen Wettr&#252;stens?</p>
	<p>Technische Hilfsmittel, die die pers&#246;nliche Leistungsf&#228;higkeit verbessern, k&#246;nnten in nicht allzu ferner Zukunft Wirklichkeit werden. Eine per Gedanke abrufbare Wikipedia auf einem kleinen Chip  &#8211;  warum eigentlich nicht? Der springende Punkt mit Pr&#252;fungen ist ja, dass die externe Hilfe nur kurzfristig zur Verf&#252;gung steht. W&#228;re es kein Schummeln mehr, wenn der Einfl&#252;sterer permanent zur Verf&#252;gung st&#252;nde?</p>

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		<title>Modellflug</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/05/30/modellflug/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 May 2006 07:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ich bin gerade auf dieses kurze Video gesto&#223;en, das wirklich beindruckende Modellflugkunstst&#252;cke zeigt. Das Flugzeug tanzt durch die Halle und f&#252;hrt Bewegungen aus, die recht unglaublich sind. 
	Als Physiker kann man es ja nicht bleiben lassen, sich dazu ein paar Gedanken zu machen und das erste was einem auff&#228;llt ist, dass das Ding v&#246;llig &#252;bermotorisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin gerade auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gulv_bvZS94">dieses kurze Video</a> gesto&#223;en, das wirklich beindruckende Modellflugkunstst&#252;cke zeigt. Das Flugzeug tanzt durch die Halle und f&#252;hrt Bewegungen aus, die recht unglaublich sind. </p>
	<p>Als Physiker kann man es ja nicht bleiben lassen, sich dazu ein paar Gedanken zu machen und das erste was einem auff&#228;llt ist, dass das Ding v&#246;llig &#252;bermotorisiert ist. Besonders deutlich wird das gegen Ende, wenn der Pilot es senkrecht in der Luft stehen l&#228;sst und dann noch genug Reservern hat, es blitzschnell nach oben zu beschleunigen. Es ist also im Prinzip ein Motor mit ein paar superleichten Fl&#252;geln dran, die nur dazu gut sind, die Richtung zu &#228;ndern, in die der Motor zieht, und die nicht notwendig sind, um das Flugzeug in der Luft zu halten.</p>
	<p>Man konnte es nicht genau sehen, aber ich nehme an, dass die Steuerklappen gro&#223; im Verh&#228;ltnis zur Fl&#252;gelfl&#228;che waren, denn sonst w&#228;ren die abrupten Richtungswechsel nicht m&#246;glich, schon gar nicht bei so kleinen Geschwindigkeiten, wie es da gezeigt wurde. An einigen Stellen wurden fast aus dem Stand Schwenks augef&#252;hrt, so dass ich mich wunderte, ob der Luftstrom &#252;ber die Fl&#252;gel dazu &#252;berhaupt ausreicht. Es k&#246;nnte ja sein, dass da zus&#228;tzliche Technik drinsteckt wie eine kippbare Motorachse oder selektiv in der Neigung verstellbare Rotorbl&#228;tter, aber ich glaube doch eher nicht. Wahrschenlich reichen einfach schon geringe Geschwindigkeiten, um den leichten K&#246;rper mit Hilfe der &#252;blichen Steuerelemente zu drehen.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Hirnforschung vs. Philosophie. Gibt es freien Willen?</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/04/27/hirnforschung-vs-philosophie-gibt-es-freien-willen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Apr 2006 07:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die SZ hat ein langes Interview mit Wolf Singer, in dem er das Missverst&#228;ndnis aufkl&#228;rt, dass eine reduktionistische und materielle Sichtweise des Gehirns (ohne &#8220;Geist&#8221;) zu einer mechanisch starren Welt f&#252;hren w&#252;rde. 
	
		[Unsere] Gehirne funktionieren nach deterministischen Naturgesetzen. Aber auch deterministische Systeme sind offen und kreativ, k&#246;nnen Neues in die Welt bringen. Das kann Materie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die SZ hat ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/113/74039/">langes Interview mit Wolf Singer</a>, in dem er das Missverst&#228;ndnis aufkl&#228;rt, dass eine reduktionistische und materielle Sichtweise des Gehirns (ohne &#8220;Geist&#8221;) zu einer mechanisch starren Welt f&#252;hren w&#252;rde. </p>
	<blockquote>
		<p>[Unsere] Gehirne funktionieren nach deterministischen Naturgesetzen. Aber auch deterministische Systeme sind offen und kreativ, k&#246;nnen Neues in die Welt bringen. Das kann Materie. Man muss der Materie ein bisschen mehr zutrauen.</p>
	</blockquote>
	<p>(<a href="http://www.netzpolitik.org/2006/hirnforschung-gibt-es-den-freien-willen/">via</a>)</p>

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		<title>Religion vs. Wissenschaft II</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/03/24/religion-vs-wissenschaft-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 10:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Das mit dem Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist doch eigentlich ganz einfach: Sobald es irgendeine &#220;berpr&#252;fbarkeit der Aussagen gibt, verlieren Religionen und anderer Aberglaube jede Debatte gegen jemanden, der nachschaut, nachfragt oder nachmisst. Jahrhundertelang haben Menschen nach einem Gottesbeweis gesucht und das Ergebnis ist nichtig, wenn man den Ma&#223;stab der &#220;berpr&#252;fbarkeit anlegt.
	Leute, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das mit dem Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist doch eigentlich ganz einfach: Sobald es irgendeine &#220;berpr&#252;fbarkeit der Aussagen gibt, verlieren Religionen und anderer Aberglaube jede Debatte gegen jemanden, der nachschaut, nachfragt oder nachmisst. Jahrhundertelang haben Menschen nach einem Gottesbeweis gesucht und das Ergebnis ist nichtig, wenn man den Ma&#223;stab der &#220;berpr&#252;fbarkeit anlegt.</p>
	<p>Leute, die sich lange damit besch&#228;ftigt haben, wissen das, und h&#252;ten sich, &#252;berpr&#252;fbare Aussagen zu machen. Solange sie sich nur zu Dingen &#228;u&#223;ern, die man halt entweder glaubt oder nicht, sind sie unangreifbar. Sogar die katholische Kirche sieht das ein und erkennt vielerlei wissenschaftliche Erkentnisse an. Das ist ihr aber nicht wirklich zu Gute zu halten, denn sie will nat&#252;rlich ihre Stellung und ihren Einfluss wahren wei&#223; ganz genau, dass sie verliert, wenn sie sich auf &#252;berpr&#252;fbares Terrain begibt.</p>
	<p>Einen Haken hat die Sache aber leider: Menschen lassen sich nicht notwendigerweise von guten Argumenten &#252;berzeugen. Dass sich also rationale Argumente mit der Zeit schon durchsetzen, ist nicht zwingend, wird aber leider von vielen, die Aberglauben ablehnen, resignierend angenommen. Wenn dem aber so w&#228;re, g&#228;be es schon heute keine Religionen mehr, die versuchen, ihre irrationalen Lehren gegen aufkl&#228;rerisches Denken zu verteidigen. Es gibt sie aber, vielleicht <a href="http://www.blogressiv.de/2006/02/03/warum-religion/">deswegen</a>.</p>

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		<title>Das gelobte Land Schweden</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/03/20/das-gelobte-land-schweden/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 14:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<description><![CDATA[	Schon w&#228;hrend der ganzen PISA-Aufregung, schauten viele aus meiner alten Heimat hin&#252;ber in meine neue, n&#228;mlich Schweden, wo ja alles so viel besser ist. Jetzt streiken die &#196;rzte in Deutschland, und wiederum ist Schweden das gelobte Land. 
	Es wird wohl doch einmal Zeit, mehr &#252;ber Schweden zu schreiben.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Schon w&#228;hrend der ganzen PISA-Aufregung, schauten viele aus meiner alten Heimat hin&#252;ber in meine neue, n&#228;mlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schweden">Schweden</a>, wo ja alles so viel besser ist. Jetzt streiken die &#196;rzte in Deutschland, und wiederum <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5346776_REF1,00.html">ist Schweden das gelobte Land</a>. </p>
	<p>Es wird wohl doch einmal Zeit, mehr &#252;ber Schweden zu schreiben.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Ungeliebte Evolutionstheorie?</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/03/10/ungeliebte-evolutionstheorie/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Mar 2006 10:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[	Telepolis schreibt als Untertitel zu Ungeliebte Evolutionstheorie:
In den USA sagen mehr als die H&#228;lfte der Menschen, dass Gott die Menschen so geschaffen hat, wie sie jetzt sind, in Deutschland glauben dies bislang nur 12 Prozent.
	Bislang nur? Ist es jetzt schon ein unausweichlicher Trend, dass mehr und mehr Leute Evolution ablehnen? Zumindest wird es mit diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Telepolis schreibt als Untertitel zu <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22220/1.html"><em>Ungeliebte Evolutionstheorie</em></a>:<br />
<blockquote>In den USA sagen mehr als die H&#228;lfte der Menschen, dass Gott die Menschen so geschaffen hat, wie sie jetzt sind, in Deutschland glauben dies bislang nur 12 Prozent.</blockquote></p>
	<p><strong>Bislang nur?</strong> Ist es jetzt schon ein unausweichlicher Trend, dass mehr und mehr Leute Evolution ablehnen? Zumindest wird es mit diesem Satz so dargestellt. Bl&#228;h!</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Einstein &#252;ber &#8220;Erziehung zu selbst&#228;ndigem Denken&#8221;</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/03/08/einstein-ueber-erziehung-zu-selbstaendigem-denken/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Mar 2006 12:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gerade fiel mir dieses Zitat von Einstein wieder in die H&#228;nde. M&#246;gen sich das bitte alle, die das Universit&#228;tsstudium &#8220;straffen&#8221; wollen, zu Herzen nehmen.
Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Pers&#246;nlichkeit. Es kommt darauf an, da&#223; er ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gerade fiel mir dieses Zitat von Einstein wieder in die H&#228;nde. M&#246;gen sich das bitte alle, die das Universit&#228;tsstudium &#8220;straffen&#8221; wollen, zu Herzen nehmen.<br />
<blockquote>Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Pers&#246;nlichkeit. Es kommt darauf an, da&#223; er ein lebendiges Gef&#252;hl daf&#252;r bekommt, was zu erstreben wert ist. Er mu&#223; einen lebendigen Sinn daf&#252;r bekommen, was sch&#246;n und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Gesch&#246;pf. Er mu&#223; die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben. Diese wertvollen Dinge werden der jungen Generation durch den pers&#246;nlichen Kontakt mit den Lehrenden, nicht &#8211; oder wenigstens nicht in der Hauptsache &#8211; durch Textb&#252;cher vermittelt. Dies ist es, was Kultur in erster Linie ausmacht und erh&#228;lt. Diese habe ich im Auge, wenn ich die &#8220;humanities&#8221; als wichtig empfehle, nicht einfach trockenes Fachwissen auf geschichtlichem und philosophischem Gebiet. &#220;berbetonung des kompetetiven Systems und fr&#252;hzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren N&#252;tzlichkeit t&#246;ten den Geist, von dem alles kulturelle Leben und damit schlie&#223;lich auch die Bl&#252;te der Spezialwissenschaften abh&#228;ngig ist. Zum Wesen einer wertvollen Erziehung geh&#246;rt es ferner, da&#223; das selbst&#228;ndige Denken im jungen Menschen entwickelt wird, eine Entwicklung, die weitgehend durch &#220;berb&#252;rdung mit Stoff gef&#228;hrdet wird (Punktsystem). &#220;berb&#252;rdung f&#252;hrt notwendig zu Oberfl&#228;chlichkeit und Kulturlosigkeit. Das Lehren soll so sein, da&#223; das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.</blockquote></p>
<div class="small">Aus einer alten Email, die folgende Quellenangabe enthielt: Auszug aus einem 1952 in der New York Times erschienenen Interview mit Albert Einstein. Entnommen aus: &#8220;Mein Weltbild&#8221;, Ullstein Verlag 1970, Herausgeber: Carl Seelig.</div>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Astronomie popul&#228;rwissenschaftlich darstellen</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/02/23/astronomie-populaerwissenschaftlich-darstellen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 14:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Schon vor l&#228;ngerem fiel mir der Artikel Unsere Milchstra&#223;e, eine Galaxie mit noch vielen Geheimnissen auf Telepolis (TP) als schlechtes Beispiel f&#252;r popul&#228;rwissenschaftliche Darstellungen auf. Ich m&#246;chte hier kurz erkl&#228;ren, warum.
	Man hat also den Abstand zum n&#228;chsten Spiralarm in unserer Galaxie, der Milchstra&#223;e, gemessen und TP schreibt:
Das Ergebnis betr&#228;gt  1,95 &#177; 0,04 Kiloparsec (1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Schon vor l&#228;ngerem fiel mir der Artikel <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21514/1.html"><em>Unsere Milchstra&#223;e, eine Galaxie mit noch vielen Geheimnissen</em></a> auf Telepolis (TP) als schlechtes Beispiel f&#252;r popul&#228;rwissenschaftliche Darstellungen auf. Ich m&#246;chte hier kurz erkl&#228;ren, warum.</p>
	<p>Man hat also den Abstand zum n&#228;chsten Spiralarm in unserer Galaxie, der Milchstra&#223;e, gemessen und TP schreibt:<br />
<blockquote>Das Ergebnis betr&auml;gt  1,95 &plusmn; 0,04 Kiloparsec (1 Parsec sind 3,26 Lichtjahre, also die Entfernung, die das Licht in 3,26 Jahren zur&uuml;cklegen kann, dies entspricht etwa 31 Billionen Kilometer), alternativ k&ouml;nnen wir das Ergebnis auch so angeben: 5,86&#215;10<sup>16</sup> Kilometer.</blockquote></p>
	<p>Wie verwirrend f&#252;r den Laien! Drei verschiedene Einheiten f&#252;r die gleiche Strecke, wobei es dem Leser sogar &#252;berlassen wird, selbst umzurechnen. Ausserdem ist es unn&#246;tig, in einem solchen Text die Fehlergrenzen anzugeben, und die Schreibweise in Zehnerpotenzen ist (leider) auch nicht jedem gel&#228;ufig. Schaut man in den Originalartikel von <a href="http://www.sciencemag.org">Science</a>, so kann man erahnen, dass einfach eine Angabe dort &#252;bersetzt wurde und nachtr&#228;glich die Klammer mit der Erkl&#228;rung des Lichtjahres eingef&#252;gt wurde.</p>
<blockquote>Die dazu verwendete Methode wird als &#8220;trigonometrische Parallaxe&#8221; bezeichnet. Dieses Ergebnis l&#246;st eine lang anhaltende Diskrepanz zwischen zwei unterschiedlichen Techniken zur Bestimmung von Abmessungen und Abst&#228;nden. W&#228;hrend sich die Erde auf ihrer &#8220;Himmelsbahn&#8221; um die Sonne von der einen Seite des Orbits zu anderen Seite bewegt, verschieben sich nahe gelegene Sterne vor dem entfernten Hintergrund, ein Effekt, der Parallaxe genannt wird.</blockquote>
	<p>Der erste Satz hier vergibt nur einen Namen, ohne ihn zu erkl&#228;ren. Der zweite bezieht sich schon auf die Interpretation des Ergebnisses, die sp&#228;ter kommt, und steht damit zwischen dem Begriff <em>Parallaxe</em> und dessen Erkl&#228;rung im letzten Satz hier. Und die Erkl&#228;rung selbst ist wiederum unzufriedenstellend und verwendet unn&#246;tige Verkomplizierungen wie &#8220;Himmelsbahn&#8221; oder &#8220;Orbit&#8221;.</p>
	<p>Nachem also halbwegs erkl&#228;rt wurde, wie man diesen Abstand gemessen hat, folgt:<br />
<blockquote>Mit der Feststellung des genauen Abstandes k&#246;nnen die Forscher nun aufzeigen, dass sich der Sternencluster W3OH in einer Art und Weise bewegt, der &#252;ber die einfache Rotation der Milchstra&#223;e zu ihrem Zentrum hinausgeht und mit der &#8220;spiral density-wave theory&#8221; (= spiralenf&#246;rmigen Dichtewellentheorie) &#252;bereinstimmt.</blockquote></p>
	<p>Ich weiss, es ist kleinlich, aber sprachliche Fehler tragen zum Unverst&#228;ndnis bei. Wie w&#228;re es mit &#8220;Art und Weise, <em>die</em> &#252;ber die einfache Rotation der Milchstra&#223;e <em>um ihr</em> Zentrum hinausgeht&#8221;? Bei der &#8220;spiralenf&#246;rmigen Dichtewellentheorie&#8221; musste ich dann zum ersten Mal wirklich auflachen. Es ist nicht nur falsch &#252;bersetzt (die <em>Dichtewelle</em> ist spiralf&#246;rmig, nicht die Theorie), sondern wird auch noch ohne Erl&#228;uterung in den Raum geworfen. Ein Satz dar&#252;ber, dass die Spiralarme durch eine Dichtewelle in der Galaxienscheibe entstehen, h&#228;tte gereicht.</p>
	<p>Es geht weiter mit einem <em>erneuten</em> Versuch, die Parallaxe zu erkl&#228;ren &#8211; unglaublich schlechte Struktur des Artikels. Zum Abschluss wird dann noch die Genauigkeit der Messung mit &#8220;0.01 mas&#8221; angegeben, ohne die Einheit zu definieren oder gar zu sagen, dass das etwa 3 Milliardstel Grad (Winkel, nicht Temperatur) entspricht. Es wird auch nicht erw&#228;hnt, dass dieser Winkel sich direkt in die am Anfang angegebende Entferung umrechnen l&#228;sst.</p>
	<p>Wie man vielleicht gemerkt hat, fand ich den Artikel schrecklich und lieblos zusammengest&#252;ckelt. Ich weiss, dass es sehr schwer ist, Forschungsergebnisse allgemeinverst&#228;ndlich wiederzugeben, aber in diesem Fall ist es wirklich gr&#252;ndlich danebengegangen und ich wage sogar zu behaupten, dass solche Artikel mehr schaden als n&#252;tzen. </p>
	<p>Um dem Einwand &#8220;Mach es doch besser!&#8221; zuvorzukommen, hier meine Version zum Thema: Mit Hilfe von &#252;ber die ganze Erde verteilten Radioteleskopen hat man die Positionen von einer Gruppe von Sternen sehr genau bestimmt und &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum beobachtet. Da sich die Erde um die Sonne bewegt, sieht man die Sterne nach einem halben Jahr aus einem anderen Winkel und sie ver&#228;ndern daher scheinbar ihre Position. Aus dieser &#196;nderung kann man den Abstand zu diesen Sternen bestimmen. Durch die verbesserte Genauigkeit der Messung ist es m&#246;glich, die Dichtewellentheorie zu testen, welche besagt, dass die Spiralarme in Galaxien aus Dichtever&#228;nderungen entstehen, die sich wellenf&#246;rmig durch die Galaxienscheibe fortpflanzen.</p>

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		<title>Wissenschaft vs. Religion</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2006 08:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Da befasst sich einmal jemand mit einem kleinen Artikel, den man geschrieben hat, und prompt wird man als &#8216;&#8217;billig&#8217;&#8217; bezeichnet. :-)
	Mag ja sogar sein, schlie&#223;lich war der Anspruch keineswegs, das Thema von allen Seiten zu beleuchten. Allerdings wird da behauptet, ich
[erkl&#228;re] eingangs ersteinmal jede, die die Bibel f&#252;r die Worte einer h&#246;heren Macht h&#228;lt, zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da befasst sich einmal jemand mit einem kleinen <a href="http://www.blogressiv.de/2006/02/06/nur-eine-theorie/">Artikel, den man geschrieben hat</a>, und prompt <a href="http://axonas.twoday.net/stories/1571312/">wird man als &#8216;&#8217;billig&#8217;&#8217; bezeichnet</a>. :-)</p>
	<p>Mag ja sogar sein, schlie&#223;lich war der Anspruch keineswegs, das Thema von allen Seiten zu beleuchten. Allerdings wird da behauptet, ich<br />
<blockquote>[erkl&#228;re] eingangs ersteinmal jede, die die Bibel f&#252;r die Worte einer h&#246;heren Macht h&#228;lt, zur Fundamentalistin, die sich rationalen Argumenten verschliesst [...], um dann mit ein paar Allgemeinpl&#228;tzen &#252;ber die Verwendungsweise des Wortes &#8220;Theorie&#8221; aufzuwarten, die zumindest <a rel="nofollow" href="http://www.genesisnet.info/intern/mitarbeiter.php?Sprache=de">diese Herren und Damen</a> von der kreationistischen Front zurecht <a rel="nofollow" href="http://www.wort-und-wissen.de/fachgruppen/wt/wt006.html">eher wenig </a>beindrucken d&#252;rfte.</blockquote><br />
Das kann ich nat&#252;rlich so nicht stehen lassen und deshalb in aller K&#252;rze hier ein paar Einw&#228;nde:<br />
<ul><br />
<li>Keineswegs erkl&#228;re ich Leute zu Fundamentalisten. Da werden beim freien Zitieren zwei S&#228;tze miteinander verwurstelt. Aber richtig ist und dabei bleibe ich, dass sich rationalen Argumenten verschlie&#223;t, wer ein Buch f&#252;r gottgegeben h&#228;lt. Nicht notwendigerweise in allen Bereichen, aber eben mindestens, wenn es um die Herkunft des Buches geht.</li><br />
<li>Zu den <em>Allgemeinpl&#228;tzen &#252;ber die Verwendungsweise des Wortes &#8220;Theorie&#8221;</em>: Sprache ist wichtig, auch f&#252;r die Wissenschaft, denn sie ist unsere einzige M&#246;glichkeit, Wissen weiterzugeben. Gerade deshalb muss man achtgeben, Begriffe zu kl&#228;ren, insbesondere, wenn Menschen mit unterschiedlichem Hintergrundswissen kommunizieren. Au&#223;erdem ging es mir nur darum, das eine Argument, das auf der Ausnutzung eines sprachlichen Unterschieds beruht und das im erw&#228;hnten Vorfall von der Diskussion um Evolution auf die Astronomie &#252;berschwappte, als wirklichen Allgemeinplatz zu entlarven.</li><br />
<li>Dass es weitere Argumente gibt, die oben genannte Herren vielleicht mehr <em>beindrucken</em>, kann schon sein, spielt aber keine Rolle, denn nichts lag mir ferner, als Kreationisten beindrucken zu wollen. Das ist doch der zentrale Punkt: Es t&#246;tet jede Diskussion, wenn jemand sagt &#8220;<em>Es steht so in der Bibel, also ist es wahr</em>&#8221;. Wenn jemand davon &#252;berzeugt ist, machen rationale Argumente eben keinen Eindruck mehr.</li></ul></p>
	<p>Zum Abschluss noch ein paar Worte zum eigentlichen Text von Julio Lambing. Es wird zum einen das Verh&#228;ltnis von Wissenschaft und Gesellschaft angeschnitten und ich m&#246;chte insofern widersprechen, dass die Menschen (zumindest die, die in Demokratien leben) sehr wohl Einfluss darauf haben, was erforscht wird. Denn es sind ihre Steuergelder, die zum Gro&#223;teil die Grundlagenforschung finanzieren, und &#252;ber die &#252;blichen Mittel der Politik und Geldverteilung wird eben auch die Wissenschaft gesteuert.</p>
	<p><em>Wissenschaft als Religion</em> ist ein weiteres Thema und ich stimme v&#246;llig &#252;berein damit, dass Wissenschaft f&#252;r viele den Status einer Religion einnimmt und Menschen dementsprechende Verhaltensweisen zeigen. Eine &#8220;Desakralisierung&#8221; der Wissenschaft zu fordern ist richtig, aber umsomehr muss man dabei darauf achten, eine vehemente Verteidigung der wissenschaftlichen Methode nicht als religi&#246;se Agitation zu werten. Denn selbst wenn man Wissenschaft als Religion betrachtet, weist sie doch einen essentiellen Unterscheid zu allen anderen auf: Wenn man allen idelogischen und dogmatischen &#220;berbau wegwirft, bleibt bei ihr als einziger etwas &#252;brig. Sie funktioniert n&#228;mlich.</p>

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