Auch im sonst eher sonnigen Südarizona schneit es mal:

(mehr Bilder (nicht von mir) sind etwa hier zu finden.)
Es kommt üblicherweise nur alle paar Jahre mal vor, dass es in Tucson schneit. In den letzten Jahren war das Wetter in Tucson auch wechselhafter als “früher”. Laut der Aussagen von langjährigen Anwohnern, sind die Wetterschwankungen stärker geworden, die Extreme ausgeprägter. Der Klimawandel in der Wüste?
Jedenfalls (man mag es als grüner Europäer kaum glauben) werden sich auch die US Amerikaner langsam bewusst, dass spritschluckende SUVs und ein pro Kopf doppelt so hoher Energieumsatz als in Europa kaum das Gelbe vom Ei sein können. Hier in Tucson sieht man neben den üblichen christlichen “God loves you” oder kommerziell genutzten Billboards mittlerweile auch Großflächenplakate von stopglobalwarming.org, etwa wie dieses hier:
Ausserdem kommen die Tucsonians auch langsam aber sicher zu der Erkenntnis, dass sich die ganze Sonne doch eigentlich wunderbar zur Energiegewinnung nutzen lassen müsste (oh Wunder…). Die Zuwachsrate an privaten Solarenergieanlagen und Niederenergiehäusern (das bedeutet in Arizona, dass die Häuser vernünftig wärme/kälteisoliert sind und Solarenergie nutzen) ist enorm. Man kann zwar noch keinen Ökostrom vom örtlichen Energieanbeiter Tucson Electric Power (ja, es gibt nur einen!) beziehen, aber wenn man monatlich einen bestimmten Betrag zusätzlich bezahlt, so verspricht Tucson Electric Power, dieses Geld in Solarprojekte zu investieren. Immerhin.


Zuletzt kommentiert
Werner, Achim, TP, guenter, Sam [...]
carsten
Pernilla
Typo3 Agentur, Billigflug, Flüge
Flug, Christian, Rainer Holbe, Christian, rainer holbe [...]
Thomas, Karl Nendel, Jens, Thomas, Enno