Computer

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DRM Fun

Was hat es mit dieser Hex-Zahl

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auf sich? Nun, sie ist Teil eines digitalen Schlüssels, der benötigt wird, um die neuen Bluray- und HD-DVDs abzuspielen. Wer diese Zahl weitergibt, wird verfolgt.. Mehr dazu auf Netzpolitik.

Aktienspam

Seit einiger Zeit wird mein Postfach auf dem blogressiv.de-Server regelrecht mit sogenanntem Aktienspam (Wikipedia) zugemüllt.

Aktienspam ist bis vor kurzem eigentlich nur aus den USA bekannt. Hinter ihm steckt eine etwas andere und vielleicht etwas interessantere (?) Geschäftsidee als bei normalem Spam:
Beworben wird immer ein sogenannter Penny-Stock, also eine Aktie mit Kurs im Cent-Bereich. Der Spammer (oder der Auftraggeber des Spammers!) deckt sich vor dem Versenden der Mails ordentlich mit den billigen Aktien ein, sendet dann die Mails aus. Ein paar der Spam-Empfänger lesen tatsächlich die Mail und kaufen auch noch die Aktien. Der Kurs der Aktien steigt somit innerhalb kürzester Zeit auf einen (viel) höheren Kurs. Der Spammer/Auftraggeber verkauft und sahnt ab, während die armen Kleinanleger noch immer auf weiter steigende Kurse hoffen (wie vom Spammer in der Mail langfristig versprochen).

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Aktienspam-Aktion in Deutschland scheint die seriöse Aufmache zu sein. Hier ein Beispiel aus meiner Inbox:


Heute haben wir 2 Kursraketen fuer Sie:
BETONUSA und BWIN heissen die Kursraketen.

Aufgrund aktueller Rechtsprechung empfehlen wir:

Betonusa AG
Kurs: 0,23 Euro
10-Tage-Ziel: 1,40 Euro
4-Wochen-Ziel: 12,40 Euro
WKN: A0B921

Und:

BWIN AG
Kurs: 33,10 Euro
10-Tage-Ziel: 37,50 Euro
4-Wochen-Ziel: 60,00 Euro
WKN: 936172

Bewertung: Sofort kaufen +/++

Wettaktien sind zum Wetten da. Mit Pennystocks Geld verdienen!
Es wird ein phantastischer Kurssprung erwartet.

Chart lesen heisst die Devise! Lesen Sie den Chart und entscheiden Sie!

Hochachtungsvoll,

Hartwig Straube
DER Investment Report

Nach der ersten Mail sendet der Spammer noch viele weitere (zunehmend stärker zum Kauf auffordernde) Mails um den Kurs möglich hoch zu treiben. Wie egghat berichtet (vielen Dank übrigens für die gute und ausführliche Berichterstattung!) hat das wohl sehr gut bei den ersten paar Spam-Aktionen geklappt.

Auch wenn die Idee verklockend klingt: Finger weg! Man weiss nie, wann der Spammer/Auftraggeber eingestiegen ist und wieder aussteigt. Man kann eigentlich nur Geld verlieren. Selbst ich hab es mir verkneifen können, auf die Penny-Stock-Rallye aufzuspringen ;-) .

Das Thema, wie sehr Google als Datenkrake auftritt, ist nicht neu, aber in diesem Video sehr schick aufgemacht. (via)


Link: sevenload.com

RFID in Hosen

Muss ich jetzt anfangen, eine Liste zu führen, welche Kleidung man noch kaufen kann?

Heise: Erste RFID-Markierungen auf Levi’s Jeans.

Pandora ist ein Musikservice, bei dem man “Radiosender” anhand einer Vorgabe (Band oder Lied) erstellen kann, und der einem dann ähnliche Musik liefert. Das funktioniert recht gut, ließ sich aber bisher nur über ein grausliges Flashinterface im Browser steuern. Jetzt ist gibt es aber eine Zusammenarbeit mit den Machern der Squeezebox und man kann Pandora über deren Squeezenetwork ohne Computer auf seine Stereoanlage bringen und per Fernbedienung steuern. Da ich aber nicht alles nochmal schreiben möchte, verweise ich hier einfach auf meinen kleinen englischen Text.

Der Deutschlandfunk hat seinen Stream im proprietären Real-Format eingestellt und durch das offene Format Ogg-Vorbis ersetzt. Sehr lobenswert, auch wenn ich (bisher?) kein Hörer des DLF bin. (via pro-linux)

Nebenbei: Die Filme zum Jubiläum der ZEIT habe ich bisher nicht unter Linux abspielen können. :-/

Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie schwer es zu sein scheint, das Prinzip von “freier Software” zu verstehen. Eine sehr nette Anekdote bei der Times (englisch) beschreibt, wie Raubkopier-Jäger in England nicht einsehen, warum jemand anders CDs mit Software von Mozilla verkaufen darf und das ganze legal ist.

Es ist aber in der Tat völlig in Ordnung, freie Software zu vertreiben und dafür Geld zu verlangen [1]. Das Geld wird dann eben nicht für die Software selbst bezahlt, sondern den Service, den der Verkäufer mit der Bereitstellung der Medien erbringt. Nicht jeder hat z.B. schnelles Internet, um sich alles herunterzuladen.

Die Aussage des “Trading Standards Department”

Wenn Mozilla den Verkauf von kopierten Versionen ihrer Software erlaube, wird es praktisch unmöglich für uns, britische Anti-Raubkopier-Gesetze durchzusetzen [...].

(Übersetzung von mir)

ist einfach nur lächerlich. Oh nein! Da verschenkt jemand seine Software! Ich dachte eingentlich, dass freie Software mittlerweile in so vielen Bereichen vorkommt, dass solche Unkenntnis ausstirbt — zumindest bei Leuten, die sich beruflich mit lizenzrechlichen Fragen beschäftigen.

[1] Es mag im Einzelfall auf die jeweilige Lizenz ankommen, ist aber zumindest für die “übliche” GPL richtig.

(via netzpolitik und slashdot)

Die Süddeutsche Zeitung will wissen, ob Linux eine echte Alternative zu Windows ist. Blogressiv wird ja von Windows-, wie von Linux-Benutzern gelesen. Es sind sicher auch einige Cross-User dabei. Sagt der Süddeutschen mal eure Meinung. Interessant ist auch das “Safe Voting”-System der Süddeutschen: Man muss seine Auswahl durch Eingabe einer alphanumerischen Zeichenfolge, die als Bitmap angezeigt wird, bestätigen. Ob das schlaue Bots von der automatischen Stimmabgabe abhält?