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	<title>Comments on: Wissenschaft vs. Religion</title>
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	<description>ein Blog auf Taglinesuche</description>
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		<title>By: Ich bin Atheist &#183; Wissenschaft vs. Religion</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/comment-page-1/#comment-282</link>
		<dc:creator>Ich bin Atheist &#183; Wissenschaft vs. Religion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2006 20:41:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] (Ed: Dieser Text wurde zuerst auf blogressiv.de ver&#246;ffentlicht und dort finden sich eventuell weitere Kommentare.) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (Ed: Dieser Text wurde zuerst auf blogressiv.de ver&#246;ffentlicht und dort finden sich eventuell weitere Kommentare.) [...]</p>
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		<title>By: Julio Lambing</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/comment-page-1/#comment-209</link>
		<dc:creator>Julio Lambing</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2006 14:06:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Thomas, vielen Dank f&#252;r die Entgegnung. 

Es freut mich, dass die Assoziationskette zur&#252;ckgezogen wird, die im Ausgangstext vom Fundamentalismus ohne Umschweife zu Menschen f&#252;hrte, die die Bibel „f&#252;r die Worte einer h&#246;heren Macht halten“. Es freut mich auch, dass die pauschale Unterstellung zur&#252;ckgezogen wird, dass solche Menschen sich einer rationalen Argumentation verschlie&#223;en. Man k&#246;nnte sich jetzt nach dar&#252;ber unterhalten, dass auch der Inhalt ihrer Bibelfestigkeit nicht einen Urheberstreit zum Inhalt haben, aber das ist m&#252;&#223;ig. 

Sowohl f&#252;r den Ausgangstext als auch f&#252;r diese Verteidigung bleibt weiterhin kennzeichnend, dass man sich einen Pappmaché-Gegner gestaltet, den man dann mittels ein paar einfachen Wahrheiten der Inhaltslosigkeit seiner Argumentation &#252;berf&#252;hren will. Der Ausgangstext zeigt so nur, wie die wissenschaftstheoretische Selbstreflektiertheit zumindest im ernstzunehmenden Lager deutscher Kreationisten jene der hier angebotenen Allgemeinpl&#228;tze deutlich &#252;bersteigt. 

Warum die Stereotypen und Klischees, mit denen man das Bild vom tumben Fanatiker erzeugt? Warum die Angst vor einer rationalen Auseinandersetzung, die sich darin zeigt, dass man Kreationisten und Vertreter des Intelligent Design pauschal die rationale Zug&#228;nglichkeit abspricht („da machen rationale Argumente eben keinen Eindruck“)? 

Sicher, Wissenschaftler sind eine Sorte von Menschen, die f&#252;r ideologische Versuchungen jeglicher Art wesentlich offener sind als andere. Aber unabh&#228;ngig von der Frage, ob ideologische Muster nicht auch den wissenschaftlichen Fortschritt vorantreiben k&#246;nnen, amputieren wir uns menschlich, wenn wir uns der h&#228;retischen Kreativit&#228;t, dem rationalen Diskurs und dem Respekt vor intellektuellen Gegner versperren. 

Was die von dir beschworene weltanschauliche Neutralit&#228;t der Wissenschaft, die &quot;wissenschaftliche Methode&quot; oder sogar die &quot;Prinzipien der Wissenschaft&quot; angeht: Mir scheint in diesen Worten  ein - verzeih mir die Worte - naives und unreflektiertes Verst&#228;ndnis aufzuscheinen, wie es immer noch von vielen Fachwissenschaftlern kolportiert wird. Das ist genau ein Beispiel daf&#252;r, dass diejenigen, auf denen du rumhackst, wesentlich besser die wissenschaftliche (in diesem Fall wissenschaftstheoretische) Diskussion kennen als du. 

Ich habe das Thema jetzt geraume Zeit behandelt,  deswegen m&#246;chte ich es gerne beenden. Mein Appell an dich ist lediglich, nicht ideologischen Vorgaben, Phrasen oder Feindbilder aufzusitzen, wenn du schon dar&#252;ber schreibst. Wenn man so will, ein Appell an deinen wissenschaftlichen Ethos. 

Abschliessend: Nein ich kein Kreationist, ich mag den Standpunkt nichtmals.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas, vielen Dank f&#252;r die Entgegnung. </p>
<p>Es freut mich, dass die Assoziationskette zur&#252;ckgezogen wird, die im Ausgangstext vom Fundamentalismus ohne Umschweife zu Menschen f&#252;hrte, die die Bibel „f&#252;r die Worte einer h&#246;heren Macht halten“. Es freut mich auch, dass die pauschale Unterstellung zur&#252;ckgezogen wird, dass solche Menschen sich einer rationalen Argumentation verschlie&#223;en. Man k&#246;nnte sich jetzt nach dar&#252;ber unterhalten, dass auch der Inhalt ihrer Bibelfestigkeit nicht einen Urheberstreit zum Inhalt haben, aber das ist m&#252;&#223;ig. </p>
<p>Sowohl f&#252;r den Ausgangstext als auch f&#252;r diese Verteidigung bleibt weiterhin kennzeichnend, dass man sich einen Pappmaché-Gegner gestaltet, den man dann mittels ein paar einfachen Wahrheiten der Inhaltslosigkeit seiner Argumentation &#252;berf&#252;hren will. Der Ausgangstext zeigt so nur, wie die wissenschaftstheoretische Selbstreflektiertheit zumindest im ernstzunehmenden Lager deutscher Kreationisten jene der hier angebotenen Allgemeinpl&#228;tze deutlich &#252;bersteigt. </p>
<p>Warum die Stereotypen und Klischees, mit denen man das Bild vom tumben Fanatiker erzeugt? Warum die Angst vor einer rationalen Auseinandersetzung, die sich darin zeigt, dass man Kreationisten und Vertreter des Intelligent Design pauschal die rationale Zug&#228;nglichkeit abspricht („da machen rationale Argumente eben keinen Eindruck“)? </p>
<p>Sicher, Wissenschaftler sind eine Sorte von Menschen, die f&#252;r ideologische Versuchungen jeglicher Art wesentlich offener sind als andere. Aber unabh&#228;ngig von der Frage, ob ideologische Muster nicht auch den wissenschaftlichen Fortschritt vorantreiben k&#246;nnen, amputieren wir uns menschlich, wenn wir uns der h&#228;retischen Kreativit&#228;t, dem rationalen Diskurs und dem Respekt vor intellektuellen Gegner versperren. </p>
<p>Was die von dir beschworene weltanschauliche Neutralit&#228;t der Wissenschaft, die &#8220;wissenschaftliche Methode&#8221; oder sogar die &#8220;Prinzipien der Wissenschaft&#8221; angeht: Mir scheint in diesen Worten  ein &#8211; verzeih mir die Worte &#8211; naives und unreflektiertes Verst&#228;ndnis aufzuscheinen, wie es immer noch von vielen Fachwissenschaftlern kolportiert wird. Das ist genau ein Beispiel daf&#252;r, dass diejenigen, auf denen du rumhackst, wesentlich besser die wissenschaftliche (in diesem Fall wissenschaftstheoretische) Diskussion kennen als du. </p>
<p>Ich habe das Thema jetzt geraume Zeit behandelt,  deswegen m&#246;chte ich es gerne beenden. Mein Appell an dich ist lediglich, nicht ideologischen Vorgaben, Phrasen oder Feindbilder aufzusitzen, wenn du schon dar&#252;ber schreibst. Wenn man so will, ein Appell an deinen wissenschaftlichen Ethos. </p>
<p>Abschliessend: Nein ich kein Kreationist, ich mag den Standpunkt nichtmals.</p>
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		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/comment-page-1/#comment-208</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2006 12:54:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/#comment-208</guid>
		<description>Jens: Keineswegs. Man muss unterscheiden ob Wissenschaft einen Wahrheitsanspruch hat oder nicht. Wenn ja, dann ist der Konflikt mit Religionen meines Erachtens unausweichlich.

Nun habe ich ja aber oben argumentiert, dass man Wissenschaft ohne relig&#246;sen &#220;berbau betreiben kann. Dann muss man sich eingestehen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht notwendigerweise etwas mit der Realit&#228;t zu tun haben und schon garnicht _wahr_ sind. Wissenschaft selber ist dann auf ihre Methode reduziert, womit ich durchaus einverstanden bin. Der Gegensatz im Titel ist dann keiner, v&#246;llig richtig. 

Es darf aber dann auch keine Religion kommen und sich da einmischen, ohne die Prinzipien der Wissenschaft zu akzeptieren und anzuwenden. Sie tut es aber trotzdem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jens: Keineswegs. Man muss unterscheiden ob Wissenschaft einen Wahrheitsanspruch hat oder nicht. Wenn ja, dann ist der Konflikt mit Religionen meines Erachtens unausweichlich.</p>
<p>Nun habe ich ja aber oben argumentiert, dass man Wissenschaft ohne relig&#246;sen &#220;berbau betreiben kann. Dann muss man sich eingestehen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht notwendigerweise etwas mit der Realit&#228;t zu tun haben und schon garnicht <em>wahr</em> sind. Wissenschaft selber ist dann auf ihre Methode reduziert, womit ich durchaus einverstanden bin. Der Gegensatz im Titel ist dann keiner, v&#246;llig richtig. </p>
<p>Es darf aber dann auch keine Religion kommen und sich da einmischen, ohne die Prinzipien der Wissenschaft zu akzeptieren und anzuwenden. Sie tut es aber trotzdem.</p>
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	<item>
		<title>By: Jens</title>
		<link>http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/comment-page-1/#comment-207</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2006 11:49:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/#comment-207</guid>
		<description>Hm. Der erste gro&#223;e Irrtum, an den sich so ziemlich alle nachfolgenden anschlie&#223;en ist die Grundthese in der &#220;berschrift...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm. Der erste gro&#223;e Irrtum, an den sich so ziemlich alle nachfolgenden anschlie&#223;en ist die Grundthese in der &#220;berschrift&#8230;</p>
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